Filmkritik Kill Bill Volume 2 überzeugt, wie auch im ersten Teil, durch die gelungene Inszenierung, die durch ihre eigene Art der Darstellung herausragt. Sowohl die Erzählweise als auch die Bildkomposition, vorrangig der Actionszenen, ist etwas Besonderes. Doch im Gegensatz zu Volume 1 ist hier vor allem das Tempo wesentlich geringer, weil die Dialoge zu sehr in den Vordergrund rutschen, was ja beabsichtigt ist. Dass allerdings die Dialoge überwiegend recht sinnlos und überflüssig erscheinen, enttäuscht. Und so entstehen teilweise recht langatmige Szenen, die den Zuschauer dann nicht mehr ins Geschehen binden können und Distanz entstehen lassen. Die ersehnte Auflösung der ganzen Geschichte, auf die ja scheinbar viel Wert gelegt wurde, wie es die vielen Textpassagen zeigen, ist schließlich doch sehr primitiv und daher enttäuschend, wodurch sich der Wert des Zweiteilers doch erheblich verringert.
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