Filmkritik Troja ist einer der wenigen Filme, die die Erwartungen sehr hoch ansetzen und dementsprechend ist es umso enttäuschender, dass diese Verfilmung fast in ganzer Hinsicht schwach ausfällt. Zunächst einmal gelingt es an keiner Stelle irgendeine Art von Emotionen zu vermitteln, was nicht zuletzt daran liegt, dass die gesamte Inszenierung recht unglaubwürdig ist. Bis auf die wirklich schöne Helena sind die gezeigten Bilder nicht von hoher Qualität und wirken unnatürlich. Dazu kommt, dass die eigentlich sehr gute Besetzung keine nennenswerte Glaubwürdigkeit hervorruft und die Actionszenen ihrerseits weitgehend künstlich und gestellt erscheinen. Zuletzt kann selbst die hierbei eigentlich sehr wichtige Filmmusik keinen guten Beitrag leisten, weil sie die deutliche Disharmonie zwischen den Bildern und der eigentlich hervorragenden Story nur noch vergrößert.
|