Filmkritik Der zweite Teil von Resident Evil ist zumindest besser als der wirklich schwache erste Teil, was aber auch nicht unbedingt sehr schwer war. Hier überzeugen nun zumindest die überwiegend glaubwürdige Inszenierung, die die optisch gelungenen Kreaturen deutlich machen, und die vielen tollen filmischen Stilmittel. Allerdings zeigen sich erneut kaum echte Parallelen zum grandiosen Konsolenspiel, welches sich gerade durch die düstere Atmosphäre und die vielen Hintergründe von Umbrella auszeichnete. Beides wird hier leider nicht annähernd gewürdigt. Viele Actionszenen wirken noch dazu eher nervig und übertrieben und insgesamt ist die Story wieder schwach und recht unsinnig gestaltet. Außerdem scheint es, als hätte man sich in Hinsicht auf die Brutalität noch zurückgehalten, was nicht zuletzt auch dazu führt, dass der Zuschauer emotional nicht richtig angesprochen wird. Das Ganze wirkt zuweilen distanziert und nicht nahe genug am Geschehen, denn man hätte die Aussichtslosigkeit noch viel dramatischer und deutlicher ausarbeiten können.
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