Filmkritik Batman Begins ist zweifellos die bisher beste Comicverfilmung. Vor allem liegt das an der sehr gelungenen Story, die den Hintergrund des Helden im Gegensatz zu allen anderen Comicverfilmungen endlich einmal glaubwürdig und sinnvoll gestaltet und auch die Geschichte der bösen Jungs nicht einfach als zwingenden Gegenpol dazusetzt. Dass dieser Inhalt dabei in eine schon fast zeitlose und äußerst realistisch anmutende Optik gepackt wurde und noch dazu, besonders in Hinsicht auf Batmans Vergangenheit, derart zielsichere Emotionen vermittelt, ist höchst beachtlich. Dadurch vermittelt der Film eine tolle Atmosphäre, die trotz allem Düsteren nicht die Natürlichkeit einschränkt, woran die fast durchgehend gute Besetzung einen großen Anteil hat und den Inhalt wirklich fernab jeglicher Peinlichkeiten oder Lächerlichkeiten herüberbringt. Nicht unerwähnt sollte übrigens bleiben, dass auch immer wieder eine treffende Portion Humor miteingebracht wurde, die sich stets als passende Unterbrechung herausstellt. Schließlich wird das Ganze noch durch einen großartigen Soundtrack begleitet, dem ebenfalls ein großer Anteil am Gesamtwerk zukommt. Leider gibt es bei alle dem aber auch eine leichte Schwäche. Der Schnitt ist einerseits in Hinsicht auf die Rückblenden etwas zu undurchsichtig und andererseits bei den Kämpfen doch manchmal zu hektisch. Auch könnte man den zu langen Anfang bemängeln, doch fällt dass beim ersten Gucken gar nicht auf, da er, wie auch der Rest in keiner Weise uninteressant ist. Insgesamt bietet Batman Begins großes Kino und sehr gute Unterhaltung.
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