Filmkritik Der Soldat James Ryan ist schon fast erwartungsgemäß sehr einseitig, nicht auf geschichtliche Erläuterung bedacht und insgesamt sehr lang. Dadurch wird nur vereinzelt eine angemessene Spannung vermittelt. Doch was dem Film wirklich hervorragend gelingt, ist seine schonungslose und mit wirkungsvollen Bildern und toller Action ausgestattete Darstellungsqualität. Die Inszenierung ist glaubwürdig und oft auch stark charakterbezogen. So wird dem Zuschauer das Geschehen lebendig und an vielen Stellen auch emotional gezeigt. Höhepunkt ist zweifellos die Landung der alliierten Truppen, welche einfach absolut überzeugend ist und ganz großes, wenn auch sehr kritisches Kino zeigt. Insgesamt wird dem Zuschauer hier ein zwar recht langer aber doch sehr gelungener Antikriegsfilm geboten.
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