Filmkritik Der dritte Teil ist zweifellos der schwächste der Trilogie, wurde aber seltsamerweise mit den meisten Oscars belohnt, scheinbar um noch mal klar zu machen, wie toll doch die Trilogie ist. Über die Laufzeit braucht man hier wohl kein Wort verlieren, sie ist schlichtweg eine Frechheit. Nicht nur die finale Schlacht, die einfach viel zu lang ist, sondern auch das absolut unnötig überzogene Ende, das eigentlich gar nicht enden will, ersticken Tempo und Spannung schon im Keim. Auch nicht unerwähnt seien die beiden absolut peinlichen Gesangseinlagen, die es wirklich auf die Spitze treiben. Obwohl sich der Film so viel Zeit nimmt, gibt es wieder kein Anzeichen von Emotionen und Dramatik, was man ja wohl beim Ende der ganzen Handlung eigentlich erwarten darf. Nicht zuletzt ist der Soundtrack oftmals richtig nervig. Schließlich zeichnet sich auch der letzte Teil durch eine charakterschwache, langweilige und flache Darstellung aus und haucht Mittelerde kein Leben ein.
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