Die Tonspur bietet in Hinsicht auf die filmbedingten Wechsel zwischen der Ermittlung und den Rückblenden eine überzeugende Darstellung. Dabei gelingt die Dynamik mit deutlichen Tiefbässen und Lautstärkewechseln sehr gut. Vereinzelt könnte der Druck aber noch etwas höher sein, wie auch der Soundtrack noch etwas deutlicher sein dürfte. Die Geräuschpräsenz schwächelt kaum. Dazu kommt eine effektive Räumlichkeit, die mit weiträumiger Musik und guten Halleffekten auftrumpft. Auch die Atmos, besonders die realistischen Kulissen des Gewitters, sind bis auf wenige Ausnahmen auch räumlich gut gelungen. Stets ist der Unterschied der jeweiligen Orte deutlich hörbar. Doch die Effektwiedergabe ist etwas oberflächlich. Zwar sind Bewegungen und einzelne Platzierungen passend vorhanden. Allerdings werden öfters Einzelplatzierungen oder Bewegungen gar nicht oder nur in der Front eingesetzt. Ähnlich ist es bei der Detailwiedergabe. Nur das Vordergründige ist zu hören. Das Design ist gut, aber doch zurückhaltend und auch der Klang ist teils etwas beeinträchtigt. Insgesamt wirken Kulissen daher gelegentlich etwas frontlastig und leer. Zuletzt bieten die Dialoge überwiegend gute Anpassungen und auch eine angemessene Präsenz, die nur selten abfällt. Doch klanglich gesehen gefallen die Stimmen nur bedingt und Verteilungen fehlen ganz. |